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Okt
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So
Weltklassik am Klavier – La Ricordanza – eine Erinnerung an berühmte Melodien! @ Synagoge Schweich
Okt 9 um 17:00
Weltklassik am Klavier - La Ricordanza - eine Erinnerung an berühmte Melodien! @ Synagoge Schweich

„Weltklassik am Klavier – – La Ricordanza – eine Erinnerung an berühmte Melodien!“ – CATHERINE GORDELADZE spielt MENDELSSOHN-BARTHOLDY, TAUSIG, CZERNY und LISZT

Konzerttermin: Sonntag, 09.10.2022 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Alte Synagoge, Hinter Haus Richtstr. 42 , 54338 Schweich
Eintrittspreis: 30.00€, Studenten: 15.00€, Jugendliche bis 18 Jahren Eintritt frei
Reservierungen: per E-Mail an info@weltklassik.de oder telefonisch unter +49 151 125 855 27.

„Weltklassik am Klavier – La Ricordanza – eine Erinnerung an berühmte Melodien!“


FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY (1809 – 1847)

Trois Fantaisies ou Caprices op. 16
1. Andante con moto, 2. Scherzo: Presto, 3. Andante

FRANZ LISZT (1811 – 1886)
Sechs Polnische Lieder S. 480
1. Mädchens Wunsch, 2. Frühling, 3. Das Ringlein, 4. Bacchanal, 5. Meine Freuden, 6. Die Heimkehr

CARL TAUSIG (1841 – 1871)
Nachtfalter op. 157

CARL CZERNY (1791 – 1857)
Variationen auf ein Thema von Rode – La Ricordanza op. 33

FRANZ LISZT (1811 – 1886)
Isoldes Liebestod S. 447

Valse de l’opéra Faust S. 407

„Weltklassik am Klavier – La Ricordanza – eine Erinnerung an berühmte Melodien!“
‚In ihrem Recital präsentiert Catherine Gordeladze u. a. Werke von ihrer neuen CD „La Ricordanza“, die von der menschlichen Stimme inspiriert sind. Der Schwerpunkt liegt bei Franz Liszt. Gleichzeitig spielt die „Genealogie“ der pianistischen Tradition rund um Liszt auf dieser CD eine große Rolle. Neben „Isoldes Liebestod“ und „Sechs polnische Lieder nach Chopin“, steht ein sehr nachdenkliches Stück „La Ricordanza“ von Liszts Lehrer, Carl Czerny, im Programm. Hinzu kommt ein Glanzstück der Klavierliteratur: „Nachtfalter“ nach J. Strauss, für Klavier bearbeitet von Liszts Schüler, Carl Tausig, einem virtuosen Pianisten. Da die Erinnerung „La Ricordanza“ eine wichtige Assoziation mit der Musik ist und allgemein gewisse Reminiszenzen beim Zuhörer hervorruft, ist dies das Leitmotiv für die neue CD und das heutige Programm. ‚

CATHERINE GORDELADZE
Catherine Gordeladze hat sich als eine der bemerkenswertesten Musikerinnen etabliert. Publikum und Presse werden von ihrer starken Bühnenpräsenz berührt. Die Kritiker attestieren ihr eine „ursprüngliche, tief gründende Musikalität“ (FAZ), „Charme, brillante Technik und viele Klangfarben“ (Radio Bremen) sowie „traumwandlerische Sicherheit“ (Zeitung fürs Dresdner Land). Fünf Solo CD-Einspielungen bei ARS MUSICI, NAXOS und ANTES EDITION dokumentieren das hohe künstlerische Niveau und internationale Renommee der Pianistin. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, z. B. des Internationalen Chopin-Klavierwettbewerbs in Darmstadt. Auch ist sie Trägerin der Medaille der französischen Ehrenlegion. 2017 erhielt sie die Auszeichnung der Stadt Frankfurt als herausragende Persönlichkeit mit Migrationshintergrund. 2020 wurde sie mit einem Projektstipendium der Hessischen Kulturstiftung ausgezeichnet. Gegenwärtig gastiert sie auf internationalen Konzertpodien. Dazu kommen Radio-TV-Aufnahmen weltweit.

Bitte informieren Sie sich unbedingt kurzfristig über mögliche Programmänderungen auf www.weltklassik.de.

Okt
14
Fr
Ohne Dich fehlt Dir was – Kabarett mit Kopf, Herz, Hand und Fuß @ Synagoge Schweich
Okt 14 um 19:00

Kabarett in der Synagoge Schweich

Freitag, 14. Oktober 19 Uhr im Rahmen der Kreis Kulturtage 2022

Marlies Blume

Ohne Dich fehlt Dir was – Kabarett mit Kopf, Herz, Hand und Fuß

Kennen Sie das? Sie sind sich selbst abhandengekommen und trotz intensiver Suche haben Sie sich nicht wiedergefunden? Sie rennen wie ein Hase, ohne zu wissen, wie der Hase läuft? Sie kämpfen mit den Untiefen des Lebens und dem täglichen Wahnsinn? Willkommen in Marlies’ Welt!

Statt in Internet nach Antworten zu suchen, spürt Marlies Blume ganz in sich selbst hinein. Sie stellt alles infrage und (sich) auf den Kopf – schließlich wird ihr klar, dass sie ihr Ändern leben muss.

Marlies wird menschliches Wachstum wichtiger als Wirtschaftswachstum. Sie stellt das Bruttosozialglück über das Bruttosozialprodukt. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch einzig und nicht artig sein sollte. Und das muss raus! Kurzum: Ohne Dich fehlt nicht nur Dir was!

Achtung: In einem Abend mit Marlies steckt viel mehr, als es den rosaroten Anschein hat. Gedankliche Nachwirkungen sind nicht auszuschließen! Marlies Blume hat etwas zu sagen – und das will auch gesagt sein. Und zwar immer oberhalb der Gürtellinie und nicht auf Kosten anderer – mit Kopf, Herz, Hand und Fuß.

Marlies Blume ist Powerflower und Seelendünger in einem.

In diesem Sinne: Lasst Blume sprechen!

Von und mit Heike Sauer
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2008
Sebastian-Blau-Preis 2006

www.marliesblume.de

Publikumsstimmen:

„Ich hab mich streckenweise an einen schwäbisch-liebenswerten rosaroten weiblichen Hirschhausen erinnert gefühlt.“  Sandra M.

„Was für ein wunderbarer Abend! Der Blume’sche Wort- und Sprachwitz schafft einen tief- und hintergründigen Humor, der den Zuschauer staunen, schmunzeln, lachen oder auch einfach schweigen lässt. Es ist einfach wunderbar, wie die Themen Achtsamkeit, Toleranz und Empathie zusammenschmelzen. Tausend Dank für einen ganz, ganz großartigen Abend!“  Christoph G.

„In ihrem Programm ist viel Hirn, Herz, Mut, Stimme, Leben, Farbe, aber auch Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit, Tiefgang und Spiritualität.“  Dagmar F.

„Sie waren super, da braucht man keinen Mentaltrainer mehr!“  Hildegard H.

Karten Ticket Regional 15 Euro, Abendkasse 16 Euro

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Coronaregeln für das Konzert.

Okt
23
So
Cellist Zvi Plesser aus Israel spielt mit jungen Solisten @ Synagoge Schweich
Okt 23 um 17:00
Cellist Zvi Plesser aus Israel spielt mit jungen Solisten @ Synagoge Schweich

Sonntag, 23.10.2022, 17 Uhr
Schweich Synagoge

Zvi Plesser, Violoncello & Junge Solisten der Villa Musica

Franz Schubert: Streichtrio B-Dur, D 581
Paul Ben-Haim: Streichtrio
Jan Radzynski: Duos für Klarinette und Violoncello
Johann Nepomuk Hummel: Klarinettenquartett Es-Dur

Wiener Klassik und Musik aus Israel begegnen sich beim Konzert in der Synagoge Schweich am Sonntag, 23. Oktober, um 17 Uhr. Einer der berühmtesten Cellisten Israels spielt mit drei jungen Solisten der Villa Musica: Zvi Plesser lehrt als Professor an der „Buhmann-Mehta School of Music“ der Universität von Tel Aviv, der bedeutendsten Musikhochschule Israels.

Aus seiner Heimat bringt er das Streichtrio des Komponisten Paul Ben-Haim mit, der als „Vater der israelischen Musik“ gilt. Jüdische Melodien und klassischer Streichersatz aus Europa verbinden sich in dem zehnminütigen Trio zu packender Musik.

Das gilt auch für die Duos des amerikanischen Komponisten Jan Radzynski, der in Polen geboren wurde, in Israel studierte und in den USA als Professor lehrt. Seine Duos für Klarinette und Cello kombinieren jüdische Melodien mit amerikanischen Rhythmen zu brillanten, oft ironischen Collagen.

Als Rahmen des Programms dient reinste Wiener Klassik: das selig singende Streichtrio B-Dur des jungen Franz Schubert und das virtuose Quartett für Klarinette und Streicher von Johann Nepomuk Hummel, dem Mozart-Schüler und Beethoven-Freund.

Tickets zu 18 € gibt es bei der Tourist-Information Römische Weinstraße (0 65 02 / 9 33 80), bei Schreibwaren Diederich (0 65 02 / 25 80), unter www.ticket-regional.de und bei Villa Musica in Mainz (06131 / 9251800; www.villamusica.de).

Nov
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So
Weltklassik am Klavier – Clara, Robert und Johannes – eine romantische Dreiecksbeziehung! @ Synagoge Schweich
Nov 6 um 17:00
Weltklassik am Klavier - Clara, Robert und Johannes - eine romantische Dreiecksbeziehung! @ Synagoge Schweich

NIKITA VOLOV
CLARA und ROBERT SCHUMANN und BRAHMS

„Weltklassik am Klavier – Clara, Robert und Johannes – eine romantische Dreiecksbeziehung!“

CLARA SCHUMANN
Trois Romances op. 11
1. Andante
2. Andante – Allegro passionato
3. Moderato – Animato

JOHANNES BRAHMS
Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9

– Pause –

ROBERT SCHUMANN
Kreisleriana op. 16
1. Äußerst bewegt
2. Sehr innig und nicht zu rasch
3. Sehr aufgeregt
4. Sehr langsam
5. Sehr lebhaft
6. Sehr langsam
7. Sehr rasch
8. Schnell und spielend

NIKITA VOLOV
Der russische Pianist Nikita Volov wurde 1992 in der Stadt Severodvinsk am weißen Meer geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der „Rimsky-Korsakow“ Musikschule in Pskov. Im Jahr 2006 setzte er seine musikalische Ausbildung in der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder in Moskau fort. Seit 2010 studierte Nikita Volov am Tchaikovsky Staatskonservatorium in Moskau bei Professor Eliso Virsaladze wo er im Sommer 2015 sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Sowohl solistisch als auch kammermusikalisch konzertiert Nikita Volov überall auf der Welt. So führten ihn seine Konzertreisen nach Europa, Asien, England und in die USA. Er spielte mit Dirigenten wie Teymur Goychayev, Igor Kazhdan, Boris Tewlin, Rauf Abdulaev, Aleksandr Titov und Christoph Adt. Überdies ist Nikita Volov u.a. Gewinner des „DAAD-Preis 2018“.

„Weltklassik am Klavier – Clara, Robert und Johannes – eine romantische Dreiecksbeziehung!“
Als Clara und Robert Schumann 1853 Brahms kennenlernen, kommt es zu einer einzigartigen, künstlerischen „ménage à trois“. Diese enge musikalische Freundschaft ruft das Konzert gleichsam in Erinnerung. Claras drei Romanzen (Robert gewidmet), Brahms‘ Variationen, in dem er auch aus Claras op. 3 zitiert, sowie Schumanns Kreisleriana – acht kontrastierende Stücke, in Gedanken an Clara komponiert. Die drei Werke sind lebendiger Ausdruck eines sich-aufeinander-Beziehens, welches einem frühromantischen Künstlerideal ebenso huldigt, wie es im Alltag einem romantischen Klischee zu folgen scheint: der junge Brahms – verliebt in Clara – bleibt Freund der Familie bis zuletzt. Schumann – herausgerissen aus seiner letzten großen Schaffensperiode durch den Wahnsinn – stirbt 1856. Zurück bleibt Clara, die im Erleben des Verlusts von Robert nicht weiter komponiert – und auch Brahms nie wieder begegnet.

Nov
13
So
Kunstausstellung „Vom Realismus zum Abstrakten“ @ Ehemalige Synagoge, Schweich
Nov 13 – Nov 30 ganztägig
Kunstausstellung „Vom Realismus zum Abstrakten“ @ Ehemalige Synagoge, Schweich

Diese fabelhafte Kunstausstellung stellt ein weiteres Highlight in der aktiven Kulturszene der Stadt Schweich dar. Sie präsentiert mit Ingo Platte, Maik Kollmann und Elisabeth Elzer drei exquisite, überregional und international bekannte Künstler. Die Ausstellung beeindruckt den Besucher mit herausragenden Gemälden, die Stilen des Realismus und des Abstrakten zuzurechnen sind sowie mit einnehmenden Skulpturen aus Carrara-Marmor. Das besondere Ambiente der Alten Synagoge in Schweich verleiht der gehobenen Kunstausstellung darüber hinaus einen repräsentativen Rahmen.
Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehen und merken Sie sich einen der Öffnungstermine vor.
Wir freuen uns darauf, Sie dort begrüßen zu können.

Ingo Platte

geboren 1967 in Remscheid, malt seit seiner frühen Jugend und hat sich über seine Schaffenszeit kontinuierlich zu einem anerkannten und deutschlandweit bekannten  Maler entwickelt. Seit 2007 hat sich Platte dem Realismus und dem Surrealismus zugewandt.

Es gelingt dem Künstler in ausgeprägter Weise in seinen Gemälden eine Magie zu erzeugen, die den Betrachter fesselt. Seine Gemälde besitzen ein Eigenleben, in dem der Künstler seine Persönlichkeit, seine Emotionen und seinen Stil mit einbringt. „Die Malerei gibt mir etwas Einzigartiges, das ich mit Worten kaum beschreiben kann. Der Prozess von der ersten Skizze bis zum fertigen Bild ist für mich ein Weg, den ich mit dem Bild zurücklege. Ein Bild muss mich emotional mitreißen“, sagt Platte.

Der Künstler blickt auf zahlreiche, erfolgreiche Ausstellungen, unter anderem in Köln, Dortmund, Mönchengladbach und Solingen zurück. Anhänger seiner Kunst finden sich im In- und Ausland.

Maik Kollmann

geboren 1997 in Trier, ist ein junger Künstler, der noch am Anfang einer sicherlich erfolgreichen Karriere steht, wie seine in edlem Carrara-Marmor gearbeiteten Skulpturen deutlich belegen. Maik Kollmann hat von 2014 bis 2017 den Beruf des Steinmetz und Steinbildhauer erlernt und sich parallel über die Belegung von Kursen bei Claudia Weicker auch intensiv in der Acrylmalerei fortgebildet. Zur Erweiterung seines Erfahrungsschatzes zog es den Künstler 2017 nach Italien, wo er bei einem renommierten Bildhauer in Carrara seine künstlerischen Fähigkeiten weiter ausbauen konnte. Aufgrund seiner Qualifikationen eröffnete sich ihm im Anschluss von 2018 bis 2019 die Teilnahme in der Meisterklasse an der Steinbildhauerschule in Laas, Italien.
Von 2019 – 2021 hatte er diverse Ausstellungen in Trier (Markt der Künste) und im Trierer Umland.

Elisabeth Elzer

malt seit mehr als 30 Jahren und hat sich neben der anfänglich stärker im Fokus stehenden abstrakten Malerei in ihrer Schaffenszeit kontinuierlich auch der kubistisch abstrakten Malerei zugewendet. Diesen beiden Stilrichtungen hat sich „Elli“ Elzer, wie sie von Kunstfreunden genannt wird, verschrieben. Ihre Kunstwerke fesseln den Betrachter durch eine harmonische und doch kräftige Farbgebung sowie ein gekonntes Spiel mit Formen. Ihre Gemälde drücken Lebens-
freude aus. Im Jahre 2003 wagte Sie mit Ihrer Kunst den Schritt in die Selbständigkeit, was in hohem Maße von Erfolg gekrönt war. 2007 beginnend, war Elisabeth Elzer als Primär – Künstlerin unter Festvertrag in namhaften Galerien, wie Hardy Hennen in Mettlach, Retrouvailles–Consilium und Kunstgalerie von Sauvegarde du Patrimoine in Luxembourg.

Ellis Motivation ist es, Fantasie in die reale Welt der Betrachter zu bringen. „Meine Bilder sollen durch ihre Farbgebung, Kontraste und facettenreiche Formen gefallen, anregen und glücklich machen“ sagt Elli Elzer.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland säumen den erfolgreichen künstlerischen Weg der Künstlerin.

Hinweis:

Die Synagoge liegt hinter dem Haus Richtstraße 42, davor liegt der Synagogenplatz mit wenigen Parkplätzen. Ausreichend Parkplätze finden Sie hinter der Synagoge: Es gibt zwei Zufahrten, gerne können Sie in Ihrem Navigationssystem Richtstraße 10 erfassen, dort ist die Einfahrt zum Parkplatz gleich neben der Metzgerei Herres, alternativ nehmen Sie die Einfahrt zum Parkplatz in der Bahnhofstraße.

Eröffnung: 12. November 2022 – 18:00 Uhr, Gäste mit Einladung
Ausstellung: 13. November – 30. November 2022

Öffnungszeiten:
Mittwochs: 14:00 – 18:00 Uhr
Samstags/Sonntags: 11:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: Freier Eintritt
Veranstalter: Stadt Schweich in Kooperation mit Kultur in Schweich e.V.
Ansprechpartner: Rudolf Maus, kunst-schweich@t-online.de

Nov
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Sa
Hesses Traum @ Synagoge Schweich
Nov 19 um 18:00

Das Parnass-Ensemble präsentiert im Rahmen der Kreiskulturtage:

Hesses Traum

Hermann Hesse, Freidenker, Außenseiter, Sonderling, berühmte Leitfigur der amerikanischen Hippiebewegung, Wegbereiter des „New Age“ und einer der größten deutschen Dichter des vergangenen Jahrhunderts erschließt uns ein Werk tiefster Auseinandersetzung mit dem Selbst im Widerspruch zur Gesellschaft. Bis ins hohe Alter ein Denkender, Zweifelnder, Suchender – fand am Ende seines langen Lebens den Weg zu tiefer Gelassenheit und einem ansteckend magischen Humor.

Neben berühmten und populären Gedichten präsentiert das Parnass – Trio die unbekanntere, die heitere und ironische Seite Hermann Hesses – und nicht zuletzt seine Liebe zur Musik.

Umrahmt werden die unterhaltsamen Texte mit Kostbarkeiten aus Kompositionen von Georg Philipp Telemann, Camille Saint Saëns, Othmar Schoeck, Astor Piazzolla, Johann Sebastian Bach bis hin zu der Gruppe „Led Zeppelin“.

Das Außergewöhnliche ist die Besetzung, eine besondere Klangwelt zwischen klassischem Cello (Angela Simons), Akkordeon (Stefan Reil), gesprochenes Wort und Hurdy-Gurdy (Claudia Dylla)

Karten Ticket Regional 15 Euro, Abendkasse 16 Euro

Dez
4
So
Weltklassik am Klavier – Träumerei, Kinderszenen und ein Sommernachtstraum! @ Synagoge Schweich
Dez 4 um 17:00
Weltklassik am Klavier - Träumerei, Kinderszenen und ein Sommernachtstraum! @ Synagoge Schweich

YU MI LEE
MOZART, SCHUBERT, MENDELSSOHN-BARTHOLDY, SCHUMANN, CHAMINADE und CHOPIN

„Weltklassik am Klavier – Träumerei, Kinderszenen und ein Sommernachtstraum!“

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 16 C-Dur KV 545
I. Allegro
II. Andante
III. Rondo: Allegretto

FRANZ SCHUBERT
Vier Impromptus D 899 op. 90
1. c-Moll
2. Es-Dur
3. Ges-Dur
4. As-Dur

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Scherzo aus dem Sommernachtstraum – Bearbeitung: Sergej Rachmaninow op. 61

– Pause –

ROBERT SCHUMANN
Kinderszenen op. 15
1. Von fremden Ländern und Menschen
2. Kuriose Geschichte
3. Hasche-Mann
4. Bittendes Kind
5. Glückes genug
6. Wichtige Begebenheit
7. Träumerei
8. Am Kamin
9. Ritter vom Steckenpferd
10. Fast zu ernst
11. Fürchtenmachen
12. Kind im Einschlummern
13. Der Dichter spricht

CECILE CHAMINADE
Automne op. 35
I. Lento – con fuoco

FRÉDÉRIC CHOPIN
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

YU MI LEE
„Die Sprache „Musik“ ist der Spiegel der Seele, und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken“, so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!“. Yu Mi Lee legte ihr Konzertexamen an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit – als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125. Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf. Die Gäste lieben besonders ihr vielseitiges Repertoire.

„Weltklassik am Klavier – Träumerei, Kinderszenen und ein Sommernachtstraum!“
Die Vier Impromptus op. 90 schrieb Schubert ein Jahr vor seinem Tod, im Sommer 1827. Die unerwarteten Akkorde und die Auflösung führen uns in einen Raum der Fantasie, in dem man sich frei fühlen und ausdrücken kann. Ein besonderer Höhepunkt!
Eines der berühmtesten Werke Schumanns sind die Kinderszenen op. 15. Franz Liszt schrieb über diesen Zyklus: „In den Kinderszenen offenbart sich jene Anmut, jene immer das Richtige treffende Naivität, jener geistige Zug, der uns bei Kindern oft so eigentümlich berührt und, während ihre Leichtgläubigkeit uns ein Lächeln entlockt, uns zugleich durch die Scharfsinnigkeit ihrer Fragen in Verlegenheit setzt“.
Die Ballade Nr. 4 von Chopin gehört durch ihre erweiterte harmonische, stilistische Idee und ihre erweiterten Klangmittel zu den musikalischen Höhepunkten seiner letzten Schaffensperiode.