Unterhaltungskonzert des „Trierer Kaffeehaus-Orchester“

Wann:
23. März 2019 um 19:30 – 21:30
2019-03-23T19:30:00+01:00
2019-03-23T21:30:00+01:00
Wo:
Alte Synagoge Schweich
Kontakt:
Kultur in Schweich e.V.

Programm:

  1. Ungarischer Tanz Nr. 5
    Johannes Brahms

  2. Humoreske
    Antonin Dvorak

  3. Caprice
    Solo für Alt-Saxophon
    Jacques Grit
    Solist: Gert Spies
    Klavier: Ulrich Krupp

  4. Der alte Brummbär
    Solo für Bariton-Saxophon
    Julius Fucik
    Solistin: Christine Spies

  5. Soljanka
    Zigeunerimpressionen
    A. Ferraris
    Geigensolo: Chiung-Lin Soffel-Kao
    Pianosolo: Ulrich Krupp
    Tubasolo: Manuel Beh

  6. La Cumparsita
    Argentinischer Tango
    Matos Rodriguez

  7. Piroska
    Zigeuner-Fantasie
    Harry Theis

  8. Dein ist mein ganzes Herz
    Franz Lehar
    Lied aus der romantischen Operette „Das Land des Lächelns“

  9. Komm mit nach Varasdin!
    Emmerich Kálmán
    aus der Operette „Gräfin Mariza“
    im Swing-Stil

  10. Frohes Wochenend‘
    Suite von 5 Sätzen
    Josef Rixner
    Nr. 1 Foxtrott

  11. Frohes Wochenend‘
    Suite von 5 Sätzen
    Josef Rixner
    Nr. 3 Tango

  12. Frohes Wochenend‘
    Suite von 5 Sätzen
    Josef Rixner
    Nr. 5 Spanischer Marsch (Paso Doble)

Das Trierer Kaffeehaus-Orchester

Ein Ausdruck zart-schmelzender bis hin zu virtuos-berauschenden Klängen: Das Trierer Kaffeehaus-Orchester unter der musikalischen Leitung von Gert Spies hat sich der Salonmusik im Stile des beginnenden 20. Jahrhunderts verschrieben. Damit entführt das Ensemble sein Publikum musikalisch sowohl in die volkstümliche, feier- und tanzfreudige ungarische Puszta als auch in die holzvertäfelten und mit rotem Samt geschmückten edlen Wiener Kaffeehäuser.

Seit seiner Gründung 2017 haben sich zehn Musikerinnen und Musiker aus dem Raum Trier gefunden, deren Leidenschaft es ist, die klassisch-vornehme wie die bürgerlich-unterhaltende Salonmusik mit Präzision und Spielfreude zu präsentieren.

Genauso vielfältig wie das Genre ist das Repertoire des Ensembles. Melancholisch bis sehnsuchtsvoll kommt dabei Dmitri Schostakowitschs „Second Waltz“ daher, während Josef Rixners Suite „Frohes Wochenend‘“ die Musik für verschiedene Tanzstile bereithält.

Mit Kompositionen von Franz Lehár und Emmerich Kálmán betritt das Trierer Kaffeehaus-Orchester die Bühnen der sogenannten „Silbernen Operettenära“ (1900-1920), mit Werken von Adalgiso Ferraris und Harry Theis präsentiert es die typischen Csárdás-Klänge der ungarischen Dorffeste. 

Kern eines typischen Salonorchesters bildet das Klavier und ein Streicherensemble. Je nach Einflussgebiet kommen eine Flöte (Wiener Besetzung) oder eine Klarinette sowie eine Posaune (Berliner Besetzung) oder ein Kornett (Pariser Besetzung) hinzu. Das Trierer Kaffeehaus-Orchester lässt sich in keine dieser Schubladen einordnen, denn Flöte, Tuba, Trompete, Klarinette, Saxophon und Schlagwerk sind feste Bestandteile dieser „Trierer Besetzung“.